Wie stehen das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) und die Juniorprofessur zueinander?

Das WissZeitVG findet bei der Juniorprofessur keine Anwendung, wenn es um die Bedingungen für deren Einstellung geht. Die maximale Dauer einer wissenschaftlichen Tätigkeit nach der Promotion und vor einer Juniorprofessur kann vielmehr in den Hochschulgesetzen geregelt sein (z. B. in Sachsen).

Andersherum zählt die Zeit der Juniorprofessur (befristetes Beamtenverhältnis) aber zu der maximalen Befristungszeit nach dem WissZeitVG hinzu, sodass nach einer Juniorprofessur einige Übergangsstellen, für die das WissZeitVG gilt, nicht mehr in Frage kommen – je nach persönlichem Werdegang.

Weiterführende Literatur: GEW-Ratgeber

(Stand: März 2017)